Leserbriefe

Hier ein paar Kommantare in verschiednen Zeitungen zur Energie:

A. Auszug aus meinen Kommentare im Spiegel und anderen Zeitschriften

1. Energie muss billiger werden und nicht teurer.

Bei der Eigenstromerzeugung kostet eine kWh zirka 10 Cent. 100 km mit dem E Auto dann 1,50 €. Unser Ioniq verbraucht seit 2017 ca. 9 bis 15 kWh pro 100km. Die Wärmepumpe verbraucht seit 2021 ca. 3 kWh für 10 kWh Wärme. Ein Liter Heizöl oder m³ Erdgas hat auch 10kWh Energie. So kostet dann der eine Liter Heizöl 30 Cent bei der Eigenstromerzeugung. 

2. Die Abwärme muss genutzt werden. Deswegen dezentrale Stromerzeugung mit einer Kraft Wärme Kopplung KWK wie zum Beispiel EC- Power aus Dänemark mit unseren sehr guten Auto- Motoren. Die Eigenstromerzeugung ist zu fördern und nicht die Konzerne. Alle Lobbyisten zu Großkraftwerken rauswerfen. Ich meinte nicht die Konzerne fördern. Die Eigenstromerzeugung durch Solar und KWK ist zu fördern. Keine 50 neue Gaskraftwerke, die die mind. 50% Abwärme bei der Stromerzeugung nicht nutzen.

3. Wir fahren seit Dezember 2017 einen Ioniq elektro mit jetzt 116 000km. Er verbraucht nur 9 bis 15 kWh/100km. Aber wenn mit Strommix getankt wird, dann ist bei 19 kWh/100 km der EU Grenzwert von 95 Gramm CO2 pro km erreicht. 10 kWh Strommix ist mit 4 bis 5 kg CO2 belastet. 10 kWh Diesel erzeugen 2,6 kg CO2 und 10 kWh Erdgas erzeugen 2,0 kg CO2.

Der Diesel darf für die 95 Gramm pro km, nur 4,4 Liter Diesel pro 100 km verbrauchen. Das erreichen aber kein Verbrenner- Auto. Früher hatte unser alter Golf Pumpendüse Motor ca. 5 Liter/100km verbraucht. -Beim reinen E Auto braucht man keinen Ölwechsel mehr. Die Inspektion kosten betragen dann nur noch ca. 100€, beim Verbrenner mindestens 300€.

4. Wer kann sich so ein Paket der FDP leisten aus Solarzellen mit Speicher, E-Auto und Wallbox?

Besser wäre, wenn das E-Auto den Strom, aus dem zirka 50 kWh Akku, ins Haus zurück geben könnte. Das Bi direkte Laden. Unsere gebauten Autos fürs Ausland können es, bei uns leider nicht. Das Haus braucht zirka 10 kWh Strom pro Tag. Es würde für 5 Tage Notstrom im Haus reichen. Und sonst wäre auch eine enorme Netzentlastung. Netzstrom wäre fast nicht mehr notwendig. Wollen das die Stromkonzerne? Wir sollen bestimmt Strom kaufen und nicht selbst erzeugen. Warum sollen wir 2 mal 8000€ für einen Akkus im Haus und im Auto ausgeben? Einmal im Auto reicht doch. Da muss sich noch viel ändern in Deutschen Amtsstuben mit vielen Behörden und vielen Netzbetreibern mit ca. 900 im Bundesgebiet.

5. Das Mieterstrom Modell ist gestorben. Jetzt die „Gemeinsame Eigenstromversorgung“ mit Virtuellen Summenzähler und in jeder Wohnung oder Haus den Smart Meter als Zähler für den Reststrom, der frei Wählbar ist. Siehe dazu das neues Solarpaket 1 und 2 der Bundesregierung. Den Reststrom kann dann jeder frei beziehen. Nicht mehr, wie bisher, vom Vermieter der gesamte Strombezug.

6. Auf jeden Fall erst einmal die Eigenstromerzeugung vorantreiben. Den Jahresnettostrom, das Net- Metering, wie in Holland für 10 Jahre gestalten und schon sind alle Dächer voll Solarzellen. Alle Barrieren sind hier bei uns zu beseitigen. Wollen das die Stromkonzerne? Zur Zeit nur 8 Cent pro kWh bei der Stromüberschuss- Einspeisung bei 1600 €/kWp Leistung an Installationskosten. So ist die Anlage erst in 20 Jahren bezahlt. So geht das nicht weiter mit der Energiewende. Zum Beispiel 10 kWp installiert mit 16 000€ Kosten, ergibt 800€ pro Jahr an Stromüberschuss. In 20 Jahren dann erst die 16 000€ zurück. Nach 20 Jahren kann die PV schon defekt sein. Der Stromüberschuss zur Netzeinspeisung muss mindesten 16 Cent/kWh betragen. So ist die Anlage in 10 Jahren bezahlt.

7. Ich frage mich warum nicht alle Parteien bei so einem wichtigen Thema wie dem Klimaschutz zusammenhalten, anstatt dass jeder sein eigenes Süppchen kocht für die Wahlwerbung. Und für die Verwirrung von uns Bürgern.

8. Ich bin 74 und wir haben 11 Enkelkinder, die auch noch leben wollen. Ich kann nur den Kopf schütteln über soviel Trägheit. Ich war mehr als 20 Jahre in der CDU und bin vor 30 Jahren wieder ausgetreten. Damals war Klaus Töpfer noch Umweltminister. Wir werden Weltweit abgehängt und waren mal führend. Unsere Familie hat seit 1992 PV auf dem Dach und sie wurde alle 10 Jahr um 10 000€ erweitert zu jetzt 17 kWp Leistung. Jetzt kostet 1 kWp Installation zirka 1500€. Da müssten 15 Ct/ kWh erstattet werden, aber gezahlt wird nur die Hälfte. – Wir fahren seit 5 Jahren ein reines E Auto und heizen seit 2021 mit einer Wärmepumpe. Am wichtigsten ist erst einmal die private Stromerzeugung gegen alle Barrieren die aufgebaut wurden und weiterhin werden. 100 km Auto fahren kostet dann 1,50€ und 1 Liter Heizöl 30 Cent.

9. Viele kleine Genossenschaften bilden zur Förderung seiner Mitglieder. Wir sollten wieder das Teilen lernen. Alle Barrieren zur Eigenstromerzeugung beseitigen.

Danke fürs lesen. Bernhard Becker aus Romrod. 

Meine Internetseite: bernhard-becker.com 

B. Leserbriefe in der Oberhessischen Zeitung.

  • Hier finden Sie einen Teil meiner veröffentlichten Leserbriefe der letzten Jahre in der OZ: